Übersicht
Wildnis im Detail.
Satpura — die Landschaft, aus der der Mythos kam. Sal-Bäume, Sandsteinschluchten, der Denwa-Fluss in der Morgendämmerung. Die Hochlanddschungel Zentralindiens gelten als die Wälder, die Kiplings Dschungelbuch inspiriert haben. Wer heute herkommt, fotografiert nicht in einer Filmkulisse — sondern in der Landschaft, aus der Mowgli, Baloo und Bagheera entstanden sind.
Vom 21. Februar bis 2. März 2027 reisen wir mit unserem lokalen Partner Gaia Tales ins Satpura-Tigerreservat. Anders als in den bekannteren Tigerparks dürfen wir hier den Jeep verlassen. Zu Fuß durch die Pufferzone. Im Boot über den Stausee. Nachts mit Stativ unter dem Sternenhimmel. Vier Safari-Formate — vier Bildsprachen.
Das Ziel ist nicht der eine Tigerblick. Das Ziel ist ein Portfolio: das Tier, die Landschaft, die Spur im Sand, das Licht durch das Blätterdach, der Eisvogel im Tele, der Sternenhimmel über dem Sal-Wald. Stimmung statt Trophäe.
Diese Reise ist für eine kleine Gruppe um Ingo Zahlheimer und Gäste kuratiert. Die Forsyth Lodge ist unsere Basis — aus lokalen Materialien gebaut, ohne unnötigen Luxus, mit dem Wald als Mittelpunkt.
Was diese Reise besonders macht
Ein Portfolio, kein einzelner Schuss.
Satpura ist eines der wenigen Schutzgebiete Indiens, in denen du den Jeep wirklich verlassen darfst. Genau das macht die Bildsprache hier anders — weniger Fahrzeug, mehr Wald. Vier Safari-Formate, vier Perspektiven, ein zusammenhängender Bildband am Ende.
Vier Formate für maximale fotografische Vielfalt
Klassische Jeep-Safaris, morgens und nachmittags. Ohne das Gedränge an Sichtungen, wie es in Bandhavgarh oder Ranthambore üblich ist. Pro Jeep zwei bis drei Gäste — jeder hat Platz am Sucher.
Zwei Bootsfahrten auf dem Denwa-Stausee. Sumpfkrokodile aus tiefer Augenhöhe, Eisvogel und Schreiseeadler in der Goldenen Stunde, spiegelnde Landschaften.
Zwei Walking-Safaris — in Indien selten. Spuren, Bodenperspektiven, Makro, das Detail im Laub. Bilder, die aus dem Jeep heraus nicht entstehen.
Nacht-Walk in der Pufferzone: Eulen, nachtaktive Säuger, der Sternenhimmel. Stativ, Stirnlampe mit Rotlicht, Geduld — die Bildebene, die das Dschungelbuch erst vollständig macht.
Maximal acht Gäste, jeder am Sucher.
Kleine Gruppe um Ingo Zahlheimer. Pro Jeep zwei bis drei Gäste plus Fahrer und Forstguide. Jeder bekommt seine Linie, jeder seinen Winkel.
Vier Bildsprachen, ein Portfolio.
Tele für das Tier. Weitwinkel für die Landschaft. Makro für die Spur. Lange Belichtung für die Nacht. Wir arbeiten bewusst mit Techniken, die zusammen einen Bildband ergeben — nicht einen einzelnen Schuss.
Die Forsyth Lodge als Basis im Wald.
Aus lokalen Materialien gebaute Cottages, ökologisch sensibel, kein unnötiger Luxus. Offene Innenhöfe, gemeinsame Abende, der Wald direkt vor der Tür.
Bildbesprechungen jeden Abend.
Wir setzen uns mit den Aufnahmen des Tages zusammen — Bildauswahl, Komposition, Bearbeitung. Das Portfolio wächst sichtbar mit.
Alles durchdacht, du fotografierst.
Inlandsflüge, Bodentransfers, Lodgeaufenthalt, Eintrittsgebühren, Naturalist-Begleitung. Wir kümmern uns um den Rest.
Wir kommen nicht für den einen Tiger. Wir kommen für den Wald, in dem er lebt — und für jedes Bild dazwischen.
Reiseverlauf
Tag für Tag: Von Delhi in die Stille des Sal-Waldes.
Wir bleiben bewusst lange an einem Ort. Satpura belohnt das. Wer zwei Tage bleibt, sieht die Park-Übersicht; wer eine Woche bleibt, fängt an, den Wald zu lesen.
- Tag 1 21. Februar 2027
Ankunft in Delhi, Briefing am Abend.
- Ankunft am Indira Gandhi International Airport, privater Transfer ins Hotel.
- Übernachtung im Lemon Tree Aerocity, Frühstück inklusive.
- Gemeinsames Briefing am Abend: Ablauf, Ausrüstung, Bildsprache.
- Tag 2 22. Februar 2027
Anreise nach Satpura, erste Orientierung.
- Frühmorgens Inlandsflug Delhi → Bhopal.
- Privater Bodentransfer Bhopal → Satpura, etwa vier Stunden.
- Ankunft an der Forsyth Lodge, Bezug der Cottages, Mittagessen.
- Erste Orientierung im Lodge-Gelände, gemeinsames Abendessen.
- Tag 3 23. Februar 2027
Erstes Eintauchen in den Wald.
- Morgens erste Jeep-Safari im Kernzonen-Gebiet.
- Mittagspause an der Lodge, Sichtung erster Aufnahmen.
- Nachmittags zweite Jeep-Safari, Fokus auf das warme Spätlicht.
- Abends Bildbesprechung — wir definieren die Portfolio-Achsen.
Highlights: Tiger · Leopard · Lippenbär · Gaur
- Tag 4 24. Februar 2027
Im Park und auf dem Wasser.
- Morgens Jeep-Safari, längere Routen ins Innere des Reservats.
- Mittags Bildsichtung und Editing-Session an der Lodge.
- Nachmittags Boot-Safari auf dem Denwa-Stausee: Krokodile, Wasservögel, Spiegelungen.
- Abendessen am Feuer im Innenhof.
Highlights: Tiger · Leopard · Lippenbär · Gaur
- Tag 5 25. Februar 2027
Tag und Nacht im Sal-Wald.
- Morgens Jeep-Safari.
- Nachmittags ruhigerer Block, Zeit für Bildbearbeitung.
- Nach Einbruch der Dunkelheit Nacht-Walk in der Pufferzone — Eulen, nachtaktive Säuger, Sternenhimmel über dem Sal-Wald.
- Lange Belichtungen, Stativ, Stirnlampe mit Rotlicht.
Highlights: Eulen · Nachtaktive · Sternenhimmel
- Tag 6 26. Februar 2027
Pufferzone zu Fuß, das Detail im Laub.
- Walking-Safari am frühen Morgen, geführt von einem Forstguide.
- Spurenlesen, Bodenperspektiven, Makro im Laub.
- Mittags Lodge, Bildsichtung und Theorie-Block zu Makro und Tele.
- Nachmittags Jeep-Safari, Schwerpunkt Landschaft im Spätlicht.
Highlights: Spuren · Bodenperspektiven · Makro
- Tag 7 27. Februar 2027
Mensch, Landschaft und Goldene Stunde.
- Morgens Boot-Safari auf dem Denwa, Schwerpunkt Goldene Stunde.
- Nachmittags Ausflug in ein nahegelegenes Dorf, Begegnung mit der lokalen Bevölkerung.
- Porträtarbeit, Street, kulturelle Eindrücke.
- Abends gemeinsames Editing — wir arbeiten am Portfolio-Sequencing.
Highlights: Porträt · Street · Landschaft · Dorfleben
- Tag 8 28. Februar 2027
Letzte Pirsch, die Auswahl steht.
- Morgens zweite Walking-Safari in der Pufferzone.
- Mittags Jeep-Safari in bekannten Revieren.
- Nachmittags abschließende Jeep-Safari im warmen Spätlicht.
- Abends letztes Editing, gemeinsame Auswahl der Portfolio-Bilder.
Highlights: Tiger · Leopard · Lippenbär
- Tag 9 1. März 2027
Rückreise nach Delhi.
- Frühes Frühstück und Abschied von der Forsyth Lodge.
- Bodentransfer Satpura → Bhopal, Inlandsflug Bhopal → Delhi.
- Transfer ins Lemon Tree Aerocity.
- Gemeinsames Abschlussessen.
- Tag 10 2. März 2027
Abreise nach Deutschland.
- Privater Transfer zum Indira Gandhi International Airport.
- Heimflug nach Deutschland.
Leistungen
Was inklusive ist — und was nicht.
Im Reisepreis enthalten
An- und Abreise · Transport
- Privater Ankunfts- und Abreisetransfer in Delhi
- Inlandsflüge Delhi ⇄ Bhopal (Economy)
- Privater Bodentransfer Bhopal ⇄ Satpura (Urbania by Force Motors o. ä.)
Unterkunft und Verpflegung
- 2 Nächte Lemon Tree Aerocity Delhi (Frühstück)
- 7 Nächte Forsyth Lodge / Denwa Backwater Escape (Vollpension)
Safaris und Aktivitäten
- 7 Jeep-Safaris im Satpura-Tigerreservat
- 2 Bootsfahrten auf dem Denwa-Stausee
- 2 Walking-Safaris in der Pufferzone
- 1 Nacht-Walk in der Pufferzone
- Alle Eintritts- und Parkgebühren
Expertenbegleitung
- Julius Kramer als Fotograf und Reiseleiter
- Ingo Zahlheimer als Co-Reiseleiter
- Gaia-Tales-Naturalist während der gesamten Reise
- Tägliche Bildbesprechungen und Editing-Sessions
Sonstiges
- Alle anfallenden Regierungssteuern
Nicht enthalten
Anreise und Visum
- Internationale Flüge und Flughafensteuern
- Visumgebühren für Indien (e-Visa)
- Reise- und Krankenversicherung (dringend empfohlen)
Mahlzeiten und Getränke
- Mittag- und Abendessen in Delhi (nur Frühstück inkludiert)
- Alkoholische und nicht-alkoholische Getränke zu Mahlzeiten und auf längeren Fahrten
Persönliche Ausgaben
- Wäschereikosten, Telefonrechnungen, Tischgetränke
- Kamera-/Videogebühren an Sehenswürdigkeiten
- Trinkgelder für Personal, Fahrer, Guides
- Gepäckträger an Hotels und Restaurants
Sonstiges
- Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage
- Jegliche Leistung, die nicht ausdrücklich unter „Im Reisepreis enthalten" aufgeführt ist
- Mehraufwand durch unvermeidbare Umstände außerhalb unserer Kontrolle (Flugausfälle, Verzögerungen, Naturereignisse)
Galerie
Was wir vor die Linse bekommen.
Deine Begleitung
Wer mit dir geht.
Julius Kramer
Wildlife-Fotograf aus München. Über 20 Jahre Erfahrung, Fokus auf bedrohte Arten und das Verhältnis von Mensch und Natur. Category Winner Glanzlichter 2026.

Ingo Zahlheimer
Mehrfach ausgezeichneter Fotograf und Autor. Schwerpunkt künstlerische Naturfotografie — der zweite Blickwinkel auf jeden Wald.
Ratik Sharma
Gründer von Gaiatales. Kuratiert maßgeschneiderte Fotoreisen in Indien unter Leitung erfahrener Naturalists. Nachhaltigkeit, Bildung und ethischer Naturschutz im Mittelpunkt.
Häufige Fragen
Was du noch wissen solltest.
Der Park ist von Oktober bis April geöffnet. Unsere Reise im Februar/März 2027 trifft den späten Trockenzeit-Block: angenehme Temperaturen, klare Sicht, und die Tiere konzentrieren sich an den wenigen verbliebenen Wasserstellen.
Maximal 8 Teilnehmer. Pro Jeep zwei bis drei Gäste plus Fahrer und Forstguide. Jeder hat Platz am Sucher, jeder bekommt seinen Winkel.
Satpura ist kein klassischer Tiger-Tickbox-Park. Sichtungen sind möglich, aber nicht garantiert — wie überall in der Wildnis. Genau deshalb arbeiten wir bewusst auf mehreren Bildebenen: Tele für das Tier, Weitwinkel für die Landschaft, Makro für die Spur, lange Belichtung für die Nacht, Porträt für das Dorf. Am Ende steht ein zusammenhängender Bildband, kein einzelnes Hoffnungsbild.
Die Forsyth Lodge bietet großzügige, naturnahe Cottages in einem bewaldeten Grundstück. Eigenes Bad, Strom, WLAN in den Gemeinschaftsbereichen. Vollpension während des gesamten Aufenthalts in Satpura. In Delhi übernachten wir im Lemon Tree Aerocity (B&B).
Eine DSLR oder spiegellose Kamera, ein Teleobjektiv (mindestens 300–400 mm, idealerweise 500–600 mm), ein Standardzoom und ein Weitwinkel für Landschaft, ein Makroobjektiv für die Walking-Safaris, ein Stativ für Nacht-Walk und lange Belichtungen, ein Bohnensack für den Jeep, ausreichend Speicherkarten und Ersatzakkus, Reinigungsausrüstung.
Gedeckte Farben: Khaki · Olivgrün · Sand. Leichte, atmungsaktive Materialien mit langen Ärmeln zum Schutz vor Sonne und Insekten. Feste Wanderschuhe für die Walking-Safaris, eine leichte Jacke für die kühlen Morgen, Sonnenhut, Sonnenbrille, Stirnlampe mit Rotlicht für den Nacht-Walk.
Für die Einreise nach Indien sind keine Impfungen vorgeschrieben, empfohlen werden in der Regel Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A und Typhus. Madhya Pradesh gilt als Malaria-Risikogebiet (geringes bis mittleres Risiko). Lass dich rechtzeitig tropenmedizinisch beraten — etwa bei einem Tropeninstitut oder reisemedizinischer Praxis.
Ja. Deutsche Staatsbürger können ein elektronisches Touristenvisum (e-Visa) beantragen unter indianvisaonline.gov.in.
25 % nicht erstattbare Anzahlung bei Buchung. Restbetrag 60 Tage vor Reisebeginn. In Indien werden Safari-Buchungen erst 4 Monate vor Reisedatum freigegeben und sind fest auf deinen Namen registriert — Eintrittsgebühren können bei späterer Stornierung nicht zurückerstattet werden.
Lippenbär, Leopard, Bengal-Tiger als Hauptmotive. Daneben Gaur (Indischer Bison), verschiedene Hirscharten, Hanuman-Languren, Asiatische Wildhunde, Sumpfkrokodile auf dem Stausee und eine reiche Vogelwelt — Satpura zählt zu den besten Birding-Revieren Zentralindiens. Dazu Landschaft, Dorfleben, Nachthimmel.

